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Man mag ja eigentlich nicht unter Zuhilfenahme anderer Bandnamen charakterisiert werden. Man hat ja schließlich seinen eigenen Stil. Und dann kommt einer daher und sagt… „The Corrs“. Verlegene Unsicherheit macht sich breit. Und er beschreibt Phonodrive so:
"Rich, lush and exciting music drawing on influences from The Corrs, The Cardigans, and possibly even a hint of Dinosaur Jr. PHONODRIVE delivers great textured pop/rock songs with confidence and charisma." (gensub.com, Canada)
Mit diesen Eckpfeilern lässt sich’s leben. Da passt viel rein und doch bringen sie was auf den Punkt: Zuversicht, Melancholie und Kraft, Experimentierfreude und Zeitlosigkeit – Pop und … Achtung! … Rock’n’roll.
Ein anderer hat’s mal so gesagt:
„Keiner der im Moment gängigen Floskeln passt auf den Gitarrensound, der sich wie ein Kokon um Corinna Liebs reine, zarte Stimme schmiegt. Und selbst wenn es punkig wird, geht es darum, den Sternen näher zu kommen. Sympathisch sensible, schöne wie sehnsuchtsvolle und schmalzfreie Songs.“ (DK, Journal Frankfurt )
Oder so:
"I love the vibe and totally dig the sound and lyrics. What is your contact number so that we may arrange for the contract to be in place in time for the mixing session of the film?" (Andrew van Houten, Regisseur von “Headspace“, New York)
“Yesterday when browsing through the webpage of Record Company Dead Frog Records, I found a couple of nice songs by German guitar-pop/rock band Phonodrive. Overall the songs are of such great variety that you get an impression that the band don’t want to be stuck and instead is looking intensively for inspiration from a wide range of musical genres.” (Stytzer, Dänemark)
„… the incredibly catchy Phonodrive sound …” (Kim Porter, Forte Mag, Melbourne)
Oder einfach so:
„We’re a pop band that likes to play loud” (Corinna im Interview mit dem Forte Mag, Melbourne)
So ist es. Die Band nahm sich irgendwann mal vor, krachige Pop-Perlen zu schreiben. Mittlerweile sieht sie das aber ein bisschen anders. Ein Song ist dann erst richtig gut, wenn er laut und leise, mit der Wandergitarre am Lagerfeuer oder mit großem Orchester in den Opernhäusern dieser Welt gespielt werden kann. Das mit dem Orchester hat zwar noch nicht geklappt, aber immerhin spielen PHONODRIVE Leise-Sets in kleinen Bars genauso gerne wie Rock-Sets auf großen Festivals. Sagte doch glatt mal einer:
„Dass PHONODRIVE eine ungemein sympathische Band ist und ihr Ding kompromisslos durchzieht, ist wohl jedem der Anwesenden deutlich geworden. Frontfrau Corinna und ihre Mannen haben vom ersten Lied an deutlich gemacht, dass es ihnen scheißegal ist, ob sie vor 2000 oder nur vor 10 Leuten rocken.“ (emag - Haris)
Naja. Fast. Besonders stolz ist man schon z. B. auf den Auftritt auf dem Halderner Open-Air mit so schönen Künstlern wie Travis, Muse und Turin Brakes. Bestimmt auch riesig wäre geworden, wenn man der Einladung zum legendären Ruisrock Festival in Finnland im Juli 2005 hätten folgen können (u. a. mit The Soundtracks of our Lives, Rammstein, etc.). Das musste die Band aber in letzter Sekunde leider absagen. Schön waren auch die Australien Tour im Juni 2005 und die kleine Schweden Tour im November 2005.
Das Debut Album „One“ wurde 2004 in Schweden veröffentlicht. „What Is It“ wurde im September 2005 in den USA als Soundtrack der New York-Filmproduktion „Headspace“ veröffentlicht. Bereits 2003 schrieb PHONODRIVE den Titelsong für die ARD Fernsehproduktion „Klassentreffen“. Das neue Album heißt MUSIC und entstand unter Mithilfe der Produzenten-Legende Michael Wagener. Es erschien am 9. Juni 2006 via MODERN NOISE/Cargo Records.
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